Lächelnder Mann im Rollstuhl im Park

Was verbirgt sich hinter teamwork21?

Integrieren, qualifizieren, Perspektiven schaffen – Inklusion leben

Unter diesem Motto steht das Projekt teamwork21, welches von Stefan Schmidt-Egermann jüngst zusammen mit der avinzo Holding ins Leben gerufen wurde. Das Projekt wird Perspektiven und Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die es auf dem allgemeinem, dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt, aufgrund von Behinderungen und/oder der persönlichen Lebenslage extrem schwer haben.

Herr Schmidt-Egermann hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Menschen faire und nachhaltige Möglichkeiten zu bieten – durch entsprechende Qualifizierungs- und Ausbildungsmaßnahmen in kaufmännischen sowie verwaltungsnahnen Berufen sollen sich seine Mitarbeiter im Laufe der Zeit eine Perspektive schaffen, um sich langfristig auch adäquat auf dem ersten Arbeitsmarkt bewerben zu können.

Hierfür wurde ein faires Vergütungsmodell unter marktüblichen Bedingungen entwickelt, welches auch auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt üblich ist. Die Zielgruppe der Mitarbeiter von teamwork21 sind Menschen mit Behinderung – eine Bevölkerungsgruppe, die bereits heute mit 9,3% gemessen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland eine nicht zu vernachlässigende Größe darstellt. Wie alle Menschen, sind auch Menschen mit Behinderung auf der Suche nach einer sinnstiftenden Tätigkeit, durch welche sie ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten können.

Mann im Anzug balanciert im Rollstuhl

Wir wollen anders arbeiten!

Mit einem neuen Ansatz wollen wir in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands, der Metropolregion Rhein-Ruhr (NRW), mit etwa zehn Millionen Menschen auf einem Gebiet von rund 7.000 Quadratkilometern, einen Modellversuch starten.

In den kommenden Jahren werden wir Menschen, die sonst kaum oder keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, eine Perspektive anbieten, sie ausbilden und ihnen beim (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt helfen. Selbst wenn es per Gesetz geregelt ist, dass Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern eine 5%ige Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung erfüllen müssen, zahlen viele Unternehmen lieber die vorgeschriebene Ausgleichsabgabe, statt dieser Pflicht nachzukommen.

Unsere Zukunft der Arbeitswelt sieht anders aus! Daher haben wir, die avinzo Holding, uns entschieden, die teamwork21 als gemeinnützige GmbH zu gründen, bei welcher alle anfallenden Tätigkeiten ausschließlich von Menschen mit Behinderung ausgeführt werden. Hierbei handelt es sich auf den ersten Blick um einen klassischen IT-Reseller, der von namhaften Herstellern unterstützt und von erfahrenen Branchenkennern betreut wird.

Der Fokus wird auf dem Bereich öffentlicher Ausschreibungen liegen, welchen Herr Schmidt-Egermann bereits seit vielen Jahren erfolgreich bearbeitet. Nun will er sein Wissen weitergeben und seine neuen Mitarbeiter entsprechend anleiten, sie fördern und fordern, um gemeinsam mit ihnen erfolgreich arbeiten zu können. Unser Beitrag zu einer sozialeren und gerechteren (Unternehmens)-Welt.

Hand am Rollstuhl

Was ist das Ziel von teamwork21?

Ziel ist es, binnen eines Jahres die eigenen Mitarbeiter so "fit" für ihre neue Tätigkeit zu machen, dass sie für ihren Verantwortungsbereich zukünftig die Gesamtverantwortung vollkommen eigenständig tragen können.

Die Menschen erhalten hierdurch eine langfristige Perspektive, einschließlich der Möglichkeit, den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Durch eine enge Verzahnung mit Zulieferern stehen viele Kommunikationskanäle offen, sodass immer die Möglichkeit besteht, auf die Vorlieben der einzelnen Mitarbeiter einzugehen und durch Betriebspraktika Einblicke in andere Unternehmen zu vermitteln.

So lernen beide Seiten etwas – Menschen mit Behinderung bekommen neue Einblicke in Abläufe anderer Unternehmen, die Unternehmen wiederum lernen Menschen mit Behinderung kennen - verlieren die Scheu und bekommen die Möglichkeit über ihre Vorurteile nachzudenken.

Für alle Fragen im Bereich der Mitarbeitergewinnung sowie weiteren personaltechnischen Fragen steht die Berliner Unternehmens- und Personalberatung Jagdzeit IT-Consulting UG (haftungsbeschränkt) unterstützend und beratend zur Seite.

www.jagdzeit-berlin.com 

Lächelnder Mann im Rollstuhl im Park

Wie können Sie teamwork21 unterstützen?

Unser Geschäftsplan sieht den Start des Unternehmens für Mitte dieses Jahres vor. Bis dahin muss noch eine Menge passieren, wie bspw. die Einholung aller notwendiger Genehmigungen, Erstellung von Gutachten für die Finanzbehörden, die Suche und Anmietung von behindertengerechten Büroflächen, die Erstausstattung der Arbeitsplätze und noch vieles mehr.

Neben einer Menge Zeit und Kraft wird für solch ein Vorhaben selbstverständlich auch Kapital benötigt. In Summe reden wir hier von einem Gesamtkapitalbedarf von mehreren 100.000,- Euro bis zum „Break-Even“ – Geld, welches teilweise schon aus privaten Mitteln bereitgestellt wurde, jedoch nicht komplett aus eigener Kraft finanziert werden kann. Daher brauchen wir Sponsoren und Spenden, um so schnell wie möglich starten zu können.

Jeder zusätzliche Euro kann helfen - helfen noch schneller zu wachsen und bekannt zu werden, helfen die Firma im Markt zu stabilisieren und hierdurch langfristig Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende.

Lächelnder Mann im Rollstuhl im Park

Unterstützen Sie teamwork21 jetzt !

Mein Name ist Stefan Schmidt-Egermann und ich bin der Initiator von teamwork21. Ich entstamme einer Unternehmerfamilie und habe mein erstes Unternehmen bereits Ende der 90er Jahre gegründet.

Mit Menschen mit Behinderung habe ich in der Vergangenheit in vielen Projekten zusammenarbeiten und hierbei immer wieder erfahren dürfen, was in unserer schnelllebigen Gesellschaft leider vielerorts verloren gegangen ist - Anerkennung, Stolz, Warmherzigkeit und Dankbarkeit sind nur einige der Gefühle, die mir in der Zusammenarbeit mit behinderten Menschen entgegengebracht wurden.“

Bei meinem Projekt geht es nicht um Profit – es geht um Menschen, um Integration, um Perspektiven und um Nächstenliebe – Schlagworte, die in unserer Gesellschaft und auch in vielen Unternehmen heute leider nicht mehr auf der Agenda stehen!

Mit meinem Projekt teamwork21 möchte ich etwas zurückgeben und Gutes tun – ich möchte genau den Menschen eine Perspektive bieten, die durch die Gesellschaft meist an den Rand gedrängt und ausgegrenzt werden. Lassen Sie uns dieses Modell gemeinsam erfolgreich machen.

Es ist ein Projekt der „Offenen Tür“. Jeder ist eingeladen, es selbst zu erleben, was bei teamwork21 passiert, wie es wächst und gedeiht. Dazu hilft jeder Euro - auch Ihrer. Versprochen.

Vielen Dank. Ihr Stefan Schmidt-Egermann


Helfen auch Sie uns, dieses Ziel zu verwirklichen - mit Ihrer Spende.

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